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| Albert Schweitzer |
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Auf dem rechten Wege sind wir, wenn wir uns unserem
persönlichen Denken anvertrauen und von ihm erwarten, daß
es uns zu den Erkenntnissen und Wahrheiten gelangen läßt,
derer wir zum Leben bedürfen."
Alber Schweitzer, Theologe, Musikforscher, Organist, Philosoph und
Missionsarzt wurde im Elsaß geboren. 1928 erhielt er den Goethepreis,
1951 den Friedenspreis des deutschen Buchhandels und 1952 den Friedensnobelpreis.
"An einem strahlenden Sommermorgen, als ich - es war im Jahre
1896 - in Pfingstferien zu Günsbach (im Elsaß) erwachte,
überfiel mich der Gedanke, daß ich Glück nicht etwa
als etwas Selbstverständliches hinnehmen dürfe, sondern
etwas dafür geben müsse. Indem ich mich mit ihm auseinandersetzte,
wurde ich, bevor ich aufstand, in ruhigem Überlegen, während
draußen die Vögel sangen, mit mir selber darin eins,
daß ich mich bis zu meinem dreißigsten Lebensjahre für
berechtigt halten wollte, der Wissenschaft und der Kunst zu leben,
um mich von da an einem unmittelbaren menschlichen Dienen zu weihen."
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